Home

===============================================================================

Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher unserer Internetseite:

Von hier können Sie direkt die ganz wichtigen bzw. aktuellen Informationen erreichen:

Bei Interesse können Sie auch tiefer in unsere Internetseite eintauchen, indem Sie über die beiden Menüs links am Rand bzw. oben auswählen, was Sie interessiert.

 

 

==========================================================================================

70 Jahre Grundgesetz – Teilnahme am Sternmarsch

Am 21. Mai wurde in Nienburg gemeinsam das 70-jährige Bestehen des Grundgesetzes gefeiert. In Form eines Sternmarsches machten sich ca. 1200 Schüler/innen verschiedener Schulen aus dem Landkreis auf den Weg zum Kirchplatz. Plakate, die auf existierende Rechte wie Pressefreiheit, Religionsfreiheit sowie weitere demokratische Prinzipien hinwiesen, wurden von den Schüler/innen geschwenkt.

Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltung am Kirchplatz von der Band Brennholzverleih aus Bremen. Die Moderation oblag den Verantwortlichen des Kreisjugendrings und des Wabe, die diese Veranstaltung organisiert hatten. Außerdem leistete jede Schule einen Beitrag in Form von Texten, Liedern usw. zur Thematik. Für die Oberschule Marklohe hatten sich Ella Kürnberger und Maja Karsten bereit erklärt das Bühnenprogramm zu füllen. Nach einer Einstiegsrede zum ersten Artikel des Grundgesetzes („Die Würde des Menschen ist unantastbar“) von Ella glänzte Maja mit einem von ihr verfassten Poetry-Slam-Text mit dem Titel „Ich verstehe nicht“ sowie mit einer Gesangsdarbietung des Liedes „Imagine“ von John Lennon.

Nur das Wetter spielte an diesem Tag nicht mit, Regenjacke und Regenschirm waren im vollen Einsatz.

Auszüge aus Majas Poetry-Slam-Text:
„Weshalb müssen Kinder sehen, wie ihre Eltern zu Boden gehen und sie später selbst mit den Waffen der anderen im Kriege stehen?
Ich verstehs nicht, wie man das Leben noch so beruhigt leben kann, also ändert was und fangt an!

Jeder kämpft doch nur für sich, und jeder allein, wie kann es sein, dass Menschen Reisen über Wasser antreten und um ihr Überleben flehten? Ist das der einzige Weg, den es noch gibt. Jeder ist so geblendet von sich selbst, dass man vergisst, dass jedes Leben wertvoll ist. Und manchmal fühl ich mich verloren, es gibt zu viel Leid, zu viele Sorgen.

Ich wünsche mir, dass das mit mehr Frieden geht, ich will, dass wir gemeinsam kapieren und uns fixieren, Menschen respektieren so wie sie sind und Probleme lösen ganz geschwind, also lasst uns an die Hand nehmen und Wege gemeinsam gehen. Darum geht es doch. Und wie oft unterscheidet ein einziger Tag das Leben in ein Davor und Danach!“

Ein Dank gilt auch den Plakatträgern aus Klasse 9a und 9b die stets in der ersten Reihe standen.